BDF begrüßt Beschluss des CDU-Präsidiums zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) begrüßt den Beschluss des CDU-Präsidiums vom 12. Oktober 2026, der auch Maßnahmen zur Stärkung des innerdeutschen Flugverkehrs und des Luftverkehrsstandorts Deutschland beinhaltet. Das CDU-Präsidium hatte sich darauf verständigt, kurzfristig die Flugsicherungsgebühren zu senken und mittelfristig die Luftverkehrsteuer auf ein Niveau zu senken, das die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland wiederherstellt und die internationale Anbindung der deutschen Metropolregionen sichert.

BDF-Geschäftsführer Dr. Michael Engel: „Wir begrüßen den Beschluss ausdrücklich. Die Flugsicherungsgebühren haben sich im An- und Abflug in den letzten Jahren in Deutschland verdreifacht. Damit wir von diesem sehr hohen Niveau wieder herunterkommen und international wettbewerbsfähig werden, bedarf es kurzfristig für 2027 einer Absenkung der An- und Abfluggebühren im Volumen von 100 bis 150 Millionen Euro. Die Umsetzung dieses Teils des Beschlusses muss nun sehr schnell kommen, denn die An- und Abfluggebühren für Deutschland werden bis spätestens Dezember für das kommende Jahr festgelegt.“

Die An- und Abfluggebühr in der Flugsicherung wird in einer Kostenverordnung des Bundesverkehrsministers jährlich für das Folgejahr neu festgelegt.

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Mitglieder des BDF sind die Deutsche Lufthansa, Condor, Eurowings, TUIfly sowie die Lufthansa Cargo. Die Verbandsmitglieder gehören zu den weltweit sichersten Airlines. Der BDF setzt sich für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen seiner Mitglieder ein und ist dabei Ansprechpartner für Politik, Behörden und Wirtschaft. Zentrales Thema der BDF-Arbeit sind die Standortkosten der deutschen Fluggesellschaften.