In der Luftfahrt steht Sicherheit seit jeher an oberster Stelle. Dieser Anspruch wird kontinuierlich durch die Überprüfung, Anpassung und Weiterentwicklung von Abläufen untermauert. Ein hohes Sicherheitsniveau spiegeln auch die Fluggesellschaften des BDF wider: Sie zählen zu den sichersten Airlines weltweit und erreichen regelmäßig Spitzenplätze in internationalen Sicherheitsrankings. Insgesamt bestätigen die statistischen Entwicklungen, dass Fliegen zu den sichersten Verkehrsmitteln gehört.
Sicherheit bedeutet zum einen die Sicherheit des Flugbetriebs (Safety). Dabei geht es vor allem um die technische und operative Sicherheit der Flugzeuge. Diese werden durch Luftfahrtbehörden zugelassen und kontrolliert: national in Deutschland durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA), auf europäischer Ebene durch die European Union Aviation Safety Agency (EASA). Zum anderen sorgen Flugsicherungsorganisationen wie die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH für die reibungslose Abwicklung der Flüge bei Start, Flug und Landung.
In einer Situation der weltweiten Bedrohung durch den Terrorismus bekommt die Sicherheit gegen Gefahren, die von außerhalb des Luftverkehrs absichtlich und kriminell herbeigeführt werden, einen immer höheren Stellenwert (Security). Um diese Gefahr abzuwehren, finden an den Flughäfen Kontrollen von Passagieren, Mitarbeitern und Warenzulieferungen statt.
In Deutschland obliegen die Passagierkontrollen den Polizeien des Bundes oder der Länder. Für jeden kontrollierten Passagier entrichten die Fluggesellschaften Luftsicherheitsgebühren an den Staat. Für die Sicherheitskontrollen von Personal wie Flugzeugcrews und Flugzeugtechnikern sind die Flughäfen verantwortlich. Die dafür von den Fluggesellschaften erhobenen Sicherheitsentgelte sind Teil der genehmigungspflichtigen Flughafenentgelte.